Wenn eine “Kieskuhle” zum Solarsee wird

Wo über Jahrzehnte Kies abgebaut und ein Krater in die Landschaft geschlagen wurde, soll nun ein „Solarsee“ entstehen. Perebo erschließt Neuland und ist beauftragt mit der Entwicklung einer riesigen, schwimmenden Solaranlage. Schauplatz des Geschehens ist ein gefluteter Tagebau in Mitteldeutschland, der  im Nachnutzungskonzept zu einem „Solarsee“ umfunktioniert werden soll. Die darauf platzierte Solaranlage soll eine Größe von mehr als 12 durchschnittlichen Fußballfeldern erreichen. Nicht nur die Ausmaße dieser Schwimmkonstruktion sind gigantisch, sondern auch die Strommenge, die sie produzieren wird: 6,5 Millionen Kilowattstunden pro Jahr werden ausreichen, um 6000 Menschen mit Strom zu versorgen. Schon Anfang 2011 soll die Anlage bei problemlosem Projektverlauf Energie liefern und damit etwa 5000 Tonnen CO2 pro Jahr gegenüber konventioneller Stromerzeugung einsparen. Auch den Vergleich mit der Stromgewinnung aus Biomasse braucht der schwimmende Energielieferant nicht zu scheuen. Zum Vergleich: Um dieselbe Menge Strom zu produzieren, müsste auf einer Fläche von 100 Hektar Mais für Biomasse angebaut werden.


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Autor: perebo
Datum: Donnerstag, 17. Juni 2010 13:31
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